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        Das Thema Jahresplanung für mein Business ist nicht schon immer Teil meiner Agenda gewesen: Viele Jahre habe ich zwar so grob gewusst, was ich MACHEN will in einem Jahr. Aber viel zu selten habe ich von diesen Aufgaben konkrete Ziele abgeleitet, geschweige denn irgendetwas davon tatsächlich aufgeschrieben.

        Business ist kein Ort, sondern eine Reise.

        Die Zeit hat mir gezeigt, dass Ziele setzen und sie auch aufzuschreiben und zu visualisieren der bessere Weg ist. Denn Erfolg auch messbar zu machen, indem ein Ziel ganz konkret formuliert wird, ist viel befriedigender und auch plastischer, als es nur im Kopf oder im Bauch mit sich herum zu tragen.

        Ausserdem habe ich festgestellt, dass es wirklich stimmt, was ‘die Anderen’ sagen: Wenn Ziele ausgesprochen und aufgeschrieben sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass man sie erreicht!
        Eigentlich voll logisch: Wenn du sie jeden Tag vor dir hast, arbeitest du tatsächlich auch daran und du priorisierst deine Ressourcen ganz anders und viel effizienter, als wenn du ‘ins Blaue’ hinein arbeitest.

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        Dritter Effekt: Wir tendieren ja ohnehin dazu mehr IN als AN unserem Business zu arbeiten. Das bedeutet: Wir nehmen uns (idR) nicht genug Zeit für Strategie, für Marketing & PR und für unsere Prozesse, sondern stecken anteilig mehr Zeit in Kunden(nahe) Aufträge.

        Grundsätzlich ist das keine böse Sache – aber über das ganze Jahr gesehen, sollten beide Anteile etwa gleich hoch sein. Wenn die Ziele klar sind, dann ist auch der Weg dahin – zumindest grob – beschrieben. Und damit läufst du auch weniger Gefahr, deine Arbeit AN Deinem Business zu vernachlässigen.

        Mein Weg zur Jahresplanung

        Aber wie nähert man sich denn nun dem Thema Jahresplanung am besten? Mir ist es ehrlich gesagt nicht so leicht gefallen, mich da zu strukturieren. Denn (auch) bei mir schwingt immer die ‘Angst’ mit, mich festlegen zu müssen… das birgt ja irgendwie auch die Gefahr des Scheiterns… – anderes Thema.

        Ich bin in der glücklichen Lage, vertraute Menschen in meinem Kosmos zu haben, die extrem strukturiert aufgestellt sind und für die die Jahresplanung sowohl privat als auch im Business ein fester Bestandteil jedes Jahresanfangs sind. Also bat ich die liebe Hanna von wearetheurbans um ein paar Tipps, wie ich mich der Jahresplanung am besten nähern könnte.

        Gemeinsam mit (für mich passenden) Tipps aus dem Netz habe ich mir ein eigenes kleines System gebastelt, nach dem ich mir meine Ziele zusammen gestellt habe. Dafür habe ich mich zwei Tage bei meinen Eltern im Gästezimmer eingeschlossen (weil Hotel ja grade schwierig ist..) und habe auf die ganz analoge Weise Zettel aufgehängt, in denen ich meine Gedanken gesammelt habe.

        Zurückschauen um in die Zukunft zu gehen

        Damit du dir Ziele setzt, die wirklich ZU DIR PASSEN und nicht zu dem, von dem du glaubst, was du tun oder erreichen SOLLTEST, musst du einmal den Blick zurück wagen. Den Blick nämlich ins ablaufende/abgelaufene Jahr.

        Denn dadurch bekommst du ein Gefühl dafür, was dir Spaß gemacht hat, was dich inspiriert hat und was (oder wen) du gerne aus deinem Businessalltag verbannen möchtest.

        Mit diesen Erkenntnissen wird dir relativ schnell klar, wohin dein ganz persönliche Reise gehen darf.

        Wenn es dir so geht wie mir und dein Hirn ständig randvoll ist, mit Dingen und Ideen, die du umsetzen willst und musst, dann kann ich dir meine ‘Container-Taktik’ empfehlen: Parallel zu den Erkenntnis-Zetteln für die Analyse des letzten Jahres, habe ich mir ‘Container’ aufgehängt zu verschiedenen Themenkomplexen, in denen ich Gedankenschnipsel sammele, die mir ua. bei der Erreichung meiner Ziele helfen. Oder die ich unabhängig von konkreten Zielen einfach in meine Jahresplanung mit aufnehmen möchte.

        Das ist ein bisschen wie ein Denkarium ☺️ – mir hilft es unheimlich, mich zu sortieren und alle fixen Ideen zu einem Thema, erst mal an einem Ort aufgehoben zu wissen.

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        Wie weiter?

        Mit der Analyse und den Erkenntnissen aus dem letzten Jahr fiel es mir recht leicht, Ziele für mich zu formulieren.

        Wichtig dabei ist es, sie SMART zu definieren: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Ansonsten fällt es schwer oder ist unmöglich, diese Ziele auch wirklich zu erreichen.

        Wirklich erreichbar sind Ziele dann, wenn du dir den Weg dahin klar machst: Ich persönlich greife dafür auf MindMaps zurück. (Ich arbeite konkret mit SimpleMind {unbezahlte Werbung}) Diese MindMaps helfen mir total, ein Thema zu strukturieren und mir über den Weg klar zu werden.

        Zusätzlich dazu und zu meinem Vision Board, das ich mir im Dezember schon gemacht hatte, werde ich mir meine Jahresplanung und meine Ziele noch in einem Business Vision Board visualisieren. Ich bin einfach ein visueller Mensch und wenn meine Ziele nicht nur in Worten sondern in Bildern an meiner Bürowand hängen, sind sie mir jeden Tag omnipräsent.

        Wann planen?

        Ich bewundere ja Menschen, die während der Rauhnächte schon in die Einkehr und in die Rückschau gehen und beginnen, sich in das neue Jahr reinzuspüren.

        Mir gelingt das in dieser Zeit nicht ganz so gut. Denn speziell die Tage vor und nach Weihnachten sind bei mir/bei uns geprägt von Familie-Familie-Familie. Und zwar ganz pur und ohne Alltag. Und das genieße ich dann auch zu 100%. Mir gelingt es dann nicht, mich abzugrenzen und ich möchte in dieser Zeit auch eigentlich nicht mit mir alleine sein.

        Deswegen nehme ich mir bewusst im Januar Zeit für mich und für meine Business Jahresplanung und versuche mich abzuschotten gegen alle die, die (vorzugsweise auf Social Media) schon neue Challenges angehen oder schon volles Kanonenrohr reintraten ins neue Jahr.

        Ich denke, dafür muss Jede:r seine eigene Zeit finden – es gibt kein Richtig und kein Falsch. Damals, als ich noch bei Siemens gearbeitet habe, ging ein Geschäftsjahr von Oktober bis September. Es gibt ganz viele Unternehmen, in denen die Zeitrechnung unabhängig vom Kalenderjahr ist. Warum sollte das nicht auch in einem Einzelunternehmen gehen… (ich glaube, hier müsste man nur steuerlich Obacht geben, ob es vom Finanzamt entsprechende Vorgaben gibt).

        Finde deinen eigenen Jahresplanung-Rhythmus

        Ich hoffe, das dich meine Ausführungen zu meiner eignen Jahresplanung ein bisschen inspirieren konnten dir selbst auch Ziele zu geben und damit dein Business weiter voran zu bringen.

        Im Übrigen kannst du dir auch Ziele für dein Personal Branding geben, aber allein, dass du dir Ziele setzt die ZU DIR PASSEN, ist auch schon Personal Branding! Also Glückwunsch schon mal dazu.

        Als kleine Anregung und/oder Anleitung habe ich dir ein eBook zur Jahresplanung zusammen gestellt. Darin findest du auch jede Menge Templates, die du dir mit deinen eigenen Themen befüllen kannst!

        Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, wie hilfreich das für dich war und teile diesen Beitrag voll gerne in deiner Community.

        Viel Spaß beim planen und Ziele erreichen, Abenteurer!!

        Love Kitty Fried

        Kitty

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        xxx

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        kitty

        branding


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        […] Uhhh – geht’s dir auch so? Ich will immer viel schneller sein. Geduld war ehrlich gesagt noch nie so meine Stärke. Mehr auf den Weg als auf das Tempo zu vertrauen, klebt dieses Jahr auf meinem Vision Board. Zu wissen, wohin man will, ist so unendlich viel wert und macht im Übrigen auch viel in Sachen Motivation mit dir. (Lies zum Thema Ziele hier weiter.) […]

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