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        Bist du glücklich?

        Also so wirklich?
        Kannst du sagen, dass du das Leben führst, das du dir gewünscht hast? Oder lebst du die Erwartung der Anderen?

        Claudia O’Hara-Jung fühlte sich gescheitert: mit ihrem Lebensentwurf, mit ihrem Umfeld und vor allem mit ihrem beruflichen Alltag: Obwohl ohne Frage erfolgreich, war sie nicht glücklich und hat ihr Leben komplett umgekrempelt. Allerdings nicht ganz ohne über einige Hürden springen zu müssen.

        Lies selbst…

        Hola und Sat Nam, ich bin Claudia O´Hara-Jung, mein spiritueller Name lautet Dayajot Kaur.

        Zurzeit stecke ich mitten im Umzug in unser neues Haus am Meer in Spanien – vor knapp 4 Jahren bin ich mit meiner Familie von München nach Alicante an die Costa Blanca ausgewandert. 

        In diesem Jahr habe ich mit meiner Freundin Silvia die Sun and Spirit Academy gegründet, eine online Plattform für die spirituelle und persönliche Weiterbildung. Außerdem werde ich in Kürze mein Buch „be your power“ veröffentlichen, berate hochsensible Frauen auf ihrem privaten und beruflichen Weg, gebe international Workshops zum Thema „female power“, rede darüber auf der Bühne (Speakerin) und unterrichte mit Leidenschaft Kundalini Yoga & Meditation. Ich bin verheiratet und unsere Kinder sind 14 und 15 Jahre alt.

        Auf dem Weg in dieses „neue“ Leben haben mich einige „Irrwege“ geführt.

        Ich war zuvor ganz anders unterwegs; als Rechtsanwältin in München war ich erfolgreich im Einsatz für Versicherungsunternehmen und private Mandanten, politisch aktiv mit einigen Mandaten und „always on the run“. 

        Kundalini Yoga (Yoga des Bewusstseins) war auch schon damals mein Rettungsanker um in all dem Tempo mit diversen Themenwelten nicht unter zu gehen. Damals war ich mir meiner Hochsensibilität schon bewusst, habe mich damit aber nicht näher beschäftigt und die Auswirkungen so gut als möglich ignoriert.

        Scheitern bedeutet laut Wörterbuch: ein angestrebtes Ziel, oder einen Zustand, nicht zu erreichen. 

        Mein angestrebtes Ziel ist es, glücklich zu sein.

        Ich dachte, dass mich die Erfolge vor Gericht und in der Politik, meine zufriedenen Kinder und das schöne Haus glücklich machen. 

        Das habe ich auf diesem Weg damals nicht erreicht. Status und Geld haben mich nicht glücklich gemacht. Insofern bin ich damit gescheitert.

        Ich habe das zuerst nicht verstanden, denn in meiner damaligen Welt haben die meisten Menschen so gelebt und waren damit „zufrieden“. Wenn ich nachgehakt, oder den Sinn des Ganzen in Frage gestellt habe, erntete ich Unverständnis oder wurde als naive Idealistin milde belächelt. Nach dem Motto: „Du hast doch alles, was willst du denn noch?“

        Also habe ich mich bemüht, mich brav anzupassen.

        Das war erfolglos, ich wurde immer müder, gelangweilter und genervter. Der Stress nahm zu und die Freude nahm ab. Das konnten auch all das Geld und die schönen Urlaube nicht vertuschen.

        Auf einer Weiterbildung in Lissabon platzte dann der Knoten. Mir wurde schlagartig klar, dass ich im Süden mit Licht, Leichtigkeit und Freude leben wollte und dass ein Wechsel dringend notwendig war, weil ich sonst krank werden würde. 

        Rückblickend weiß ich, dass ich damals den ersten klaren Kontakt mit meiner Seele hatte.

        Mein Mann konnte das zum Glück nachvollziehen und fand die Idee auszuwandern gut – als Ire wollte er nie für immer in Deutschland bleiben und hatte früher schon in Spanien auf Mallorca gelebt.

        Mein Umfeld konnte die Idee nicht nachvollziehen, zu sehen wie viele Menschen sich von mir abwandten, war heftig. Enttäuschungen und Ernüchterungen waren an der Tagesordnung. Ich konnte verstehen, dass z.B. meine Eltern Probleme mit dem Wegzug ihres einzigen Kindes und der Enkelkinder hatten; die daraus resultierenden Vorwürfe konnte ich nicht nachvollziehen und das verletzte mich oft.

        Meine innere Stimme trug mich da durch, ich praktizierte konsequent Yoga und Meditation um mich immer wieder aufzufangen und vom Drama nicht wegspülen zu lassen und suchte den Kontakt mit Frauen, die ebenfalls ihren eigenen Weg gegangen sind. 

        Ich malte mir auf eine Leinwand „F*** it!“ und stellte sie in die Küche, um mich immer wieder selber daran zu erinnern, dass ich nicht die Erwartungen der anderen an ihr Leben erfüllen musste.
        Immer wieder vertraute ich auf mein Recht mir mein Leben selber zu gestalten, legte die Mandate in der Politik nieder, trat aus der Anwaltskanzlei aus und holte mir bei meinem spirituellen Lehrer und meinen besten Freundinnen Rat, diskutierte, spürte und hörte meine eigene Wahrheit und wandte mich von vielen alten Vorstellungen ab.

        Es dauerte gut ein Jahr, bis wir dann endlich auswanderten und ich alles hinter mir lassen konnte. 

        Das Leben in Spanien ist noch schöner, als ich es mir vorgestellt hatte. Wir sind hier alle richtig gut angekommen und ich würde diesen Schritt immer wieder machen! Auch wenn wir ursprünglich nach Lissabon gehen wollten, fügte sich in Spanien alles wunderbar. Vieles war unklar und unbekannt und wir haben es auf uns zukommen lassen. Schritt für Schritt haben wir die Herausforderungen genommen und vertraut, dass es das Richtige sein wird.

        Und dieses Vertrauen wurde zu 100% belohnt.

        Das eigene Gefühl, der innere Kompass und die eigene Ausrichtung sind essenziell für mein Glück. Wenn ich aus meiner Innenwelt die Meldung bekomme, dass eine Änderung angesagt ist, handele ich inzwischen recht radikal danach. Dafür wende ich bewusst Karam Kriya (die yogische Wissenschaft der Zahlen) an und meditiere noch mehr mit Mantras aus dem Kundalini Yoga, um mein Unterbewusstsein immer wieder zu reinigen und den Verstand zu disziplinieren. 

        Selbstkenntnis, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung sind die Schlüssel zum eigenen einzigartigen Weg.

        Das Leben ist zu kurz um Angst (z.B. vorm Scheitern) zu haben oder die Begegnung mit der eigenen wahren Identität zu scheuen; es ist genau richtig, um die Entscheidungen zu treffen, die uns glücklich machen, um aufzuwachen und die Macht über das eigene Leben positiv zu nutzen.

        Heute definiere ich es als Erfolg, dass ich meine inneren Blockaden und Anhaftungen immer schneller erkenne und transformiere um selbstbestimmt aus meiner Essenz heraus meine Lebensumstände voller Zufriedenheit zu manifestieren. Und wenn ich mich so umschaue, den blauen Himmel, die Palmen und das Meer sehe, dann fühlt sich das genau richtig an und dann kann ich voller Überzeugung und Dankbarkeit sagen: I love my life.

        Es lohnt sich, sich selber kennen zu lernen. Frei von Konzepten und Einordnungen die eigene Innenwelt zu erkunden, den Zugang zu sich selbst wieder zu finden anstatt dem Mainstream im Automatismus zu folgen. 

        Denn von da aus kannst du auf dich selber zählen und mit Selbstvertrauen selbstbewusst deinen Weg gehen. Alles Wissen ist in dir und es gibt nicht die eine „quick fix“ Lösung.

        Das Leben ist ein Prozess. Du hast immer die Wahl: kannst dir Unterstützung holen oder dich durch Konsum ablenken, kannst anderen die Schuld geben oder selber Verantwortung für deine Taten und Gedanken übernehmen und Schritt für Schritt in deine eigene Energie und Kraft kommen.

        Go for it all!

        Claudia O’Hara-Jung | Beraterin für Seelenwege, Autorin und Spenderin | Im Netz


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