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        Mach’ es dir leicht!! Als Selbständige:r hast du eh schon genug um die Ohren – du bist für die meisten Dinge selbst verantwortlich: Gewaltenteilung gibt’s hier nicht. Du bist Gesetzgebung und ausführendes Organ in Einem. Also: Mach’ es dir leicht. Wo du nur kannst.

        In Sachen Bilder sage ich dir aus jahrelanger, zum Teil leidvoller Erfahrung: ORDNUNG ist das oberste Gebot. Und ich sage das als totale Chaos-Queen, die stolz ist auf das kreative Chaos, das sie umgibt 😆

        Erschaffe deine eigene Bibliothek

        In den vorangegangenen Teilen haben wir schon mehrfach darüber gesprochen, dass du Themen finden solltest, für die deine Marke steht. Geschichten, die du im Rahmen deiner Marke von dir erzählen möchtest.

        Schau nochmal HIER und HIER und HIER.

        Und jetzt stell’ dir mal vor: Jedes Mal, wenn du einen Social Media Post machen möchtest oder ein Freebie schreibst oder deinen Newsletter, brauchst du passendes Bildmaterial zu dem Thema oder den Aspekten, die du dort adressierst. Stell’ dir vor du hättest EINEN Ort, an dem alle Bilder von dir und Fotos, die du gesammelt oder eingekauft hast oder die in Fotoshoots sonst noch entstanden sind, gespeichert sind.

        Und nicht nur gespeichert, sondern SORTIERT!

        Der Knaller, oder?

        Um dir einen Bilddatenbank aufzubauen, deine eigene Bilder Bibliothek also, brauchst du keine speziellen Programme oder Apps.
        Du brauchst nur ein System und Disziplin.

        Gib dir eine Struktur.

        Leg dir deine eigene Struktur an – das ist von aussen schwierig vorzugeben.

        1. Sinn macht eine Sortierung nach Portraits, Mood und Detailfotos.
        2. Die nächste Unterkategorie könnte der Arbeitstitel oder die Location der jeweiligen Shoots sein.
        3. Wenn du Bilder bspw. mit deinem Handy und/oder deiner Kamera aufnimmst und immer mal wieder was dazu kommt, machen Themenblöcke zum Beispiel Sinn.
        4. Je nachdem, in welchem Umfeld du aktiv bist oder wie du zum Beispiel deinen Instagram-Feed aufbaust, könntest du über eine Sortierung in Farbkategorien nachdenken.
        5. Die oberste Kategorie für Portraits sind auf jeden Fall Jahreszahlen. Hier könntest du auch wirklich alte Jugendbilder etc. einsortieren, falls das in deiner Brandstory relevant sein könnte (Klassisch zum Hochzeitstag ein Hochzeitsbild)

        Das allerwichtigste bei der ganzen Sortiererei in deiner Bibliothek ist:

        Dein System muss für DICH passen.
        Es geht darum, Bilder zentral an einem Ort zusammen zu bringen,
        damit DU dich leichter tust, sie zu finden.

        Damit du nicht jedes Mal deinen ganzen Handyspeicher durchforsten musst nach diesem einen schönen Herbstlaub-Bild, das du voriges Jahr während dem Spaziergang mit deiner Lieblingsomi gemacht hast, weil du es JETZT für einen Instagram-Post brauchst, in dem du erzählst, dass du zum Team Herbst gehörst….

        Eine Beispiel – Bibliothek

        Du merkst, was ich versuche zu sagen.

        Jedes vierte meiner Instagrambilder ist ein Foto, auf dem ich zu sehen bin. Um hier schneller zu sein, habe ich mir einen Ordner angelegt, in dem meine Imagevideos und meine Portraitshoots zusammengelegt sind. Auch ältere Sachen. Hier habe ich auch Familienbilder oder Bilder mit meinem Mann, die potentiell in Frage kommen. Unterteilt habe ich diesen Ordner in die jeweiligen Shoots mit den Kolleg:innen. Ich weiß recht gut im Kopf, was jeweils für Bilder entstanden sind, aber um es sich ggf. noch etwas leichter zu machen, könnte man auch hier noch sortieren:

        • schwarz/weiß – Farbe
        • nach Gesichtsausdruck/Stimmung: Lachen, nachdenklich, verträumt
        • nach “Requisiten”: Am Laptop, mit Handy, beim Schreiben, mit Kaffeetasse, auf dem Fahrrad etc.
        • nach Format: Hochkant / Quer
        • nach Location und/oder Outfit
        • usw.

        Ohne Disziplin, keine Bibliothek

        Das alles führt nur dann zu einer echten Zeit- und Stressersparnis, wenn du es WIRKLICH diszipliniert nutzt. Und zwar in der Sortierung und in der regelmäßigen Befüllung.

        Nimm dir einmal im Monat die Zeit und lade alle relevanten Fotos von deinen Devices in deine Bibliothek.

        Finde eine sinnvolle Struktur, die dir hilft und dich nicht lähmt, weil sie ZU detailreich ist!

        Passe deine Sortierung gegebenenfalls an und ergänze sie.

        Nutze die Markierfunktion in deinem Dateimanager (zb. Finder (Mac), Explorer (Windows)), um bereits verwendete Bilder zu markieren.

        Und wie mit allen Systemen braucht natürlich auch deine Bilddatenbank, deine Bibliothek, ein bisschen Zeit und Übung. Aber du wirst sehen, es geht relativ schnell, dass du hier Erfolge siehst!

        Dein Worksheet

        Hier kommt dein Worksheet zum Ausdrucken und/oder Ausfüllen.

        Bibliothek Worksheet HowToPersonalBrand Kitty Fried

        Lass mir super gerne einen Kommentar mit deinen Gedanken zu dieser Aufgabe da.

        Bis MORGEN!

        Love Kitty Fried

        Kitty


        PS: Wenn du bis hierhin gelesen hast und du solltest KEIN eigenes Business haben: Personal Branding ist mitnichten nur ein Thema für Entrepreneure! Personal Branding heißt sich selbst zu positionieren! Und Positionierung ist vor allem als Angestellte(r) enorm wichtig, denn auch dort musst du deinen Platz finden: Als Mitarbeiter:in, als Vorgesetzte:r, Geschäftspartner:in, als Expert:in… Denk mal drüber nach!


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        kitty

        branding


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