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        Fluch und Segen unserer Zeit: einerseits war es nie so leicht, sich mit seinen Überzeugungen und Ansichten, mit den eigenen Angeboten und der eigenen Marke der Welt da draussen zu zeigen – es war nie so leicht selbst sichtbar zu werden. Und doch ist es so schwer.

        Denn die Möglichkeiten, die sich uns bieten, sind riesig. es gibt Plattformen wie Sand am Meer und auch die Auswahl an Formaten, die wir zur Verfügung haben ist enorm. Riesig ist deshalb aber eben auch der Druck, der auf unseren Schultern lastet: Der Druck sich abzuheben. Hervorzustechen aus der Masse. Sichtbar -gesehen- zu werden.

        Menschen kaufen von Menschen. Menschen wollen Geschichten hören und Beziehungen aufbauen, um zu kaufen. Und ich werde nicht müde werden, dieses Credo immer wieder zu wiederholen! Das ist der Punkt, an dem wir alle uns mit dem, was wir zu bieten haben, unterscheiden: MIT UNS SELBST. Mit unserer Persönlichkeit, unseren Werten, unserer Erfahrung und unserem Blick auf die Welt.

        Aber sich selbst zu zeigen, fällt vielen nicht so leicht und deswegen gebe ich dir heute ein paar Tipps an die Hand, mit denen du dich ‘langsam vortasten’ kannst. Tipps, durch die du dich fokussierst und Sicherheit gewinnst.
        Meine Tipps für dich um sichtbar zu werden:

        #1 Finde die richtigen Transportwege für dich

        Eine Botschaft nach draussen zu bringen, etwas zu SAGEN hat nicht immer gleich was mit SPRECHEN zu tun. Unsere Zeit bietet uns eine Fülle an Formaten, aus denen wir auswählen können, um mit unseren potentiellen Kunden, Partnern, Interessenten – dem Markt – zu kommunizieren. Lass dich hier nicht von den ‘Trends’ mitreissen oder gar unter Druck setzen: Wähle das /die Format(e) die zu dir ganz persönlich als Mensch passen. Die zu deiner Marke passen.

        Allein ein Podcast bietet schon verschiedene Möglichkeiten: Bist du gut darin, Inhalte spannend in einen Monolog zu verpacken? Oder kannst du gut interessante Facts aus Interviewpartnern heraus kitzeln? Bist du Alleinunterhalter oder kannst du zu zweit mit einem festen Partner Themen gut verpacken?

        Und so geht es weiter: Schreibst du gut? Vielleicht sind dann Blog und Newsletter deine Medien. Liegt es dir vor der Kamera zu stehen, dich selbst zu filmen? Dann ist es vielleicht ein YouTube-Kanal.

        In den sozialen Medien wie Instagram zum Beispiel kann man mehrere dieser Formate elegant vereinen. Muss man aber auch nicht. Wichtig ist, dass du dir darüber klar wirst, welche Kommunikationsformen dir liegen und zu dir und deiner Marke passen: Schrift, Sprache, Video, Bild.

        #2 Persönlich, nicht privat!

        Viele haben Angst vor, mehr von sich selbst zu zeigen, weil sie glauben, allzu privates von sich preisgeben zu müssen. Aber wer macht denn hier die Regeln!? Nur du selbst! Du allein entscheidest, was es bedeutet, SICHTBAR zu werden. Du entscheidest, wie viel von deiner Geschichte du erzählst und zeigst.

        Ich vergleich es immer ein bisschen mit dem Gespräch auf einem Interkontinentalflug: Was würdest du diesem Fremden neben dir von dir persönlich erzählen? Ich glaube, das ist schon eine ganze Menge, ohne sich dabei ‘auszuziehen’ – was meinst du?

        Du hast es also selbst in der Hand, dir deine Grenzen abzustecken. Niemand anders sollte das für dich tun. Und wenn du einmal für dich festgehalten hast, welche Bereiches deines Privatlebens du privat behalten möchtest, hast du gleich ein ganz anderes Selbstverständnis und eine Sicherheit gewonnen in deinem Aussenauftritt.

        #3 Finde deinen roten Faden

        Was sind deine Themen? Welche Botschaften willst du senden und mit welchen Inhalten willst du deine Community begeistern?
        Lege dir 3-5 Themenkategorien zurecht, die du bedienen kannst und willst. Themen können aus deinem Business kommen, das darf etwas Persönliches sein oder auch aus dem allgemeinen Weltgeschehen. Was auch immer du glaubst, was zu dir und deiner Marke passt und natürlich: Womit du die Aufmerksamkeit deiner Community erlangst und behältst!

        Wenn du dir nicht sicher bist, wo du anfangen sollst nach Themen zu suchen, dann schau mal in diesen Beitrag und definiere zuerst DEINE WORTE für dich in deiner Marke. Das wird dir sicher helfen, deine Inhaltskategorien festzuzurren.

        #4 Hör auf dich zu vergleichen!

        Der größte Fluch in dieser digitalen Welt: Man bekommt ständig und überall auf’s Brot geschmiert, wie sichtbar “die Anderen” sind. Und mit “die Anderen” meine ich natürlich im Wesentlichen deine Mitbewerber. Oder auch alle Anderen, aber zuerst schaut man ja doch immer, was die so machen, die ein ähnliches Angebot haben, wie man selbst.

        Hier kommt ein sehr ernster Rat von mir: LASS ES! Schau weg! Hör auf, dich zu vergleichen. Und vor allem hör’ auf, dich klein zu machen oder besser zu finden, wie alle Anderen sich zeigen. So lange du das Gefühl hast, es inspiriert dich dazu deinen eigenen Weg zu finden – ok! Nutze die Energie, die dir daraus entsteht.

        Aber sobald du Druck verspürst durch das was du siehst. Sobald du womöglich beginnst, die gleichen Dinge zu machen, obwohl sie sich für dich nicht gut anfühlen – lass’ es! Ent-folge Marken oder Personen, die dir dieses Gefühl geben. Geh’ Offline und finde deine Inspiration in einem anderen teil dieser Welt!

        Du musst das nicht für immer tun – nur so lange, bis du für dich wieder mehr Sicherheit für deinen eigenen Weg der Sichtbarkeit gefunden hast.

        #5 Trau dich was!

        Trau dich – und zwar VOR die Kamera. Ob im Bewegtbild oder Foto. Ob erst mal nur deine Hände oder gleich dein Gesicht. Ganz egal, aber beginne damit etwas VON DIR SELBST zu zeigen. Und zwar nicht nur im übertragenen sondern im eigentlichen Sinne.

        Denn Geschichten zu erzählen hat viele Facetten und den Geschichtenerzähler, die Geschichtenerzählerin, persönlich zu sehen, ja vielleicht sogar kennenzulernen, ist am spannendsten. Und schafft nebenbei am meisten Vertrauen!

        Also schnapp dir deine Kamera, eine vertraute Person und probier’ ein bisschen rum! Du wirst sehen, je öfter du dich traust, desto leichter wird dir das fallen!

        #Bonus-Tipp

        Sichtbar werden muss nicht nur online stattfinden!

        Anmerkung: Ich hoffe die Halbwertszeit dieses Blogbeitrages ist viiiiiieeeeel länger als die Corona-Krise, deswegen kommt dieser Tipp unbedingt mit rein!!

        Hole deine Online-Kontakte in die wirkliche Welt! Vernetze dich. Springe über deinen Schatten und verabrede dich mit Leuten. Einfach so, um sie kennenzulernen und dich mit ihnen auszutauschen.
        -Das ist auch ein bisschen eine Notiz an mich selbst 😉

        Denn auch offline sichtbar zu sein, ist ultimativ wichtig und im Grunde ja auch die schönste Form, sichtbar zu werden!

        Ich hoffe, meine Tipps unterstützen dich dabei, dich mehr zu zeigen – gib mir gerne dein Feedback in den Kommentaren! Vielen Dank.

        Und denke immer daran, jeder Schritt zu mehr Sichtbarkeit ist ein wichtiger Schritt. Du musst nicht immer gleich den großen Wurf landen – fang klein an, aber bleibe dafür regelmäßig dabei.

        Ich wünsche dir ganz viel Spaß daran, dich selber mehr zu zeigen!

        Love Kitty Fried

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